Geflügelpest

In Nordrhein-Westfalen gibt es derzeit 8 registrierte Fälle. Aufstallungspflicht herrscht derzeit in den Kreisen Münster, Detmold und Arnsberg. Bonn gehört bisher nicht dazu. Dennoch denken Sie als Hühnerhalter daran, Ihre Hühner möglichst vor Wildvögeln zu schützen. Auch vor dem Hühenrkauf bei fliegenden Händlern wird gewarnt. Im Kreis Paderborn wurde so ein Ausbruch der Geflügelpest ausgelöst.
Wir empfehlen allen Hobbyhaltern, derzeit ihre Tiere besonders gut zu beobachten: unerwartete Todesfälle oder verminderte Legeleistung können Anzeichen für die Geflügelpest sein.
Da es sich bei der Geflügelpest um eine anzeigepflichtige Tierseuche handelt und es keine Behandlungsmöglichkeiten gegen das Virus gibt, müssen betroffene Tiere schnellstmöglich getötet werden, um eine Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern.

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Medikamentenabgabe

Liebe Kunden,

folgende Fälle kommen immer wieder bei uns in der Praxis vor:

  • Ein Neukunde möchte ein Wurm- oder Flohmittel abholen. Sein Tier war noch nie bei uns. Wir dürfen das Medikament nicht abgeben, ohne das Tier gesehen und untersucht zu haben. Der Kunde ist unzufrieden und geht.
  • Sie haben ein chronisch krankes Tier, z.B. einen Hund, der regelmäßig Schilddrüsenmedikamente bekommt. Wir bitten Sie einmal im Jahr zur Kontrolle zu uns. Ohne diese Kontrolle dürfen wir das Medikament nicht abgeben. Einige Kunden halten das für Geldmacherei und sind unzufrieden.
  • Ihre Katze hat eine Augenentzündung. Das gleiche hatte sie bereits vor einem Jahr. Sie möchten einfach nur die Salbe bei uns abholen, die damals auch so gut gewirkt hat. Wir weisen Sie darauf hin, dass wir Ihre Katze sehen müssen. Sie sind unzufrieden, dass wir so einen Aufstand machen.

Alle diese Fälle haben den gleichen Hintergrund: Wir dürfen keine verschreibungs- oder apothekenpflichtigen Mittel an Sie abgeben, ohne dass wir Ihr Tier untersucht haben. Dazu gibt es natürlich auch etwas schriftlich als Auszug aus der Tierärztlichen Hausapothekenverordnung, nach der wir uns richten müssen:

§ 12 Abgabe der Arzneimittel an Tierhalter durch Tierärzte

(1) Arzneimittel, die für den Verkehr außerhalb der Apotheken nicht freigegebene Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen enthalten oder auf Grund ihres Verabreichungsweges oder ihrer Indikation apothekenpflichtig sind, dürfen von Tierärzten an Tierhalter nur im Rahmen einer ordnungsgemäßen Behandlung von Tieren oder Tierbeständen abgegeben werden.

(2) Eine Behandlung im Sinne des Absatzes 1 schließt insbesondere ein, dass nach den Regeln der veterinärmedizinischen Wissenschaft

1.die Tiere oder der Tierbestand in angemessenem Umfang vom Tierarzt untersucht worden sind,

2.die Anwendung der Arzneimittel und der Behandlungserfolg vom Tierarzt kontrolliert werden und

3. im Falle der Behandlung mit einem Arzneimittel mit antibakterieller Wirkung eine klinische Untersuchung vom Tierarzt durchgeführt wird.

Hier wäre eigentlich schon alles gesagt. Dennoch möchten wir Ihnen noch ein paar wichtige Informationen geben:

1. Fall: Wir kennen Ihr Tier nicht. Daher ist es für uns selbstverständlich, dass wir Ihnen keine Medikamente abgeben, die verschreibungspflichtig sind. Es gibt einiges, das frei verkäuflich in der Apotheke zu bekommen ist. Darauf weisen wir auch jeweils hin. Bei allem anderen nehmen wir Ihren Unmut für den Erhalt unserer Praxis in Kauf. Im schlimmsten Fall kann ein Tierarzt nämlich seine Approbation verlieren und dann können wir unsere Praxis schließen.

2. Fall: Ihr Tier ist chronisch krank. Die meisten Krankheiten beginnen ab einem gewissen Alter. Nun ist es aber so, dass Ihr Hund oder Ihre Katze pro Menschenjahr im Schnitt 4-5 Jahre altert. Wenn wir Sie also einmal pro Jahr zur Kontrolle einbestellen, ist das keine Schikane, sondern wichtig, um den Fortschritt der Erkrankung in dem Zeitraum zu beurteilen. Es ist immerhin 4-5 Jahre gealtert.

3. Fall: Ihr Tier hat die gleiche Augenentzündung wie schon vor einem Jahr. Das kann sein. Aber das kann eben auch nicht sein. Was wären wir für eine Tierarztpraxis, die Ihnen einfach z.B. ein Antibiotikum fürs Auge mitgibt und in Wirklichkeit verschlimmert es den Zustand des Auges erheblich, weil eben doch etwas anderes dahinter steckt? Auf jeden Fall keine sorgfältige. Daher bitten wir Sie in solchen Fällen zu uns mit Ihrem Tier.

Wir hoffen sehr, dass wir Ihnen ein wenig erklären konnten, warum wir so handeln, wie wir handeln. Wenn Sie Fragen haben, kommen Sie gerne auf uns zu.

Ihr Team der Tierarztpraxis Dr. Ansgar Waldmann

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Igelhilfe

Liebe Igelfreunde,

Sie haben einen Igel im Garten?
 
Was können Sie tun? Stellen Sie etwas Katzenfutter raus, das kann auch Trockenfutter sein.
 
Wenn Sie einen verletzten oder kranken Igel gefunden haben, rufen Sie die Tierrettung Bonn an unter 0228 7170.  Die Tierrettung bringt das Tier dann zum zuständigen Tierarzt.
 
Danke
Christiane Waldmann
 

 

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Digitales Zahnröntgen

Seit April: Digitales Zahnröntgen Wenn Sie mit Zahnschmerzen zum Zahnarzt gehen, wird oft eine Röntgenaufnahme Ihres Gebisses gemacht, um eventuelle Wurzelschäden sichtbar zu machen. Von außen lässt sich vieles nicht erkennen. Umgekehrt gilt: Was von außen schlecht aussieht, muss nicht im Wurzelbereich bereits zerstört sein. Um die diagnostischen Möglichkeiten voll auszuschöpfen, haben wir seit April ebenfalls ein digitales Zahnröntgen. So können wir uns ein viel klareres Bild vom Gebiss Ihres Tiere machen. Beispiel 1: 20_20180412_007neu Hierbei handelt es sich um das Gebiss einer Katze, die an FORL leidet. Das heißt, ihre Wurzeln lösen sich nach und nach auf. Jeder Mensch, der bereits eine Wurzelbehandlung hatte, kann die Schmerzen nachvollziehen. Meistens ist das bei Katzen nicht so leicht ersichtlich. Die Besitzer kommen zur Zahnbehandlung, weil wir sie auf den schlechten Zahnzustand aufmerksam gemacht haben und nicht, weil die Katze beispielsweise nicht mehr frisst. Von außen sieht mach oft nur massiven Zahnstein. Erst durch das digitale Röntgen lassen sich diese Schäden aufdecken. Beispiel 2: 3609_20180507_003neu Bei diesem Tier war das Zahnfleisch gerötet und vereitert. Ohne ein Röntgenbild wäre jeder Tierarzt davon ausgegangen, dass es sicherer ist, den betroffenen Zahn zu ziehen. Das digitale Röntgen hat gezeigt, dass die Zähne und Wurzeln jedoch komplett in Ordnung sind. Ein Anitbiotikum hat das Problem gelöst, es wurde kein Zahn gezogen. Erst durch das Röntgen ist es möglich, sich einen genauen Zahnstatus zu beschaffen. Dabei sind wir derzeit eine der wenigen Praxen in Bonn, die über ein digitales Zahnröntgen verfügt (gegenteilige Hinweise werden gerne angenommen). Sprechen Sie uns für eine Zahnberatung Ihres Lieblings an, wir beraten Sie gerne.

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Zugelassene SV-HD/ED-Röntgenstelle

Wir sind offiziell zugelassene Röntgenstelle für Ellbogen- (ED) und Hüftgelenkdysplasie (HD) sowie DNA-Blutentnahme für Züchter. Ablauf HD/ED-Röntgen:

  • Sie vereinbaren mit Ihrem mindestens 12 Monate alten Hundes einen Termin in unserer Praxis.
  • Wir prüfen die einwandfreie Kennzeichnung des Hundes, dann wird er sediert.
  • Wir senden die Röntgenaufnahmen digital zum jeweiligen Zuchtverein, sie werden dort begutachtet und gespeichert.
  • Sie erhalten vom Zuchtverein-Gutachter die Ergebnisse.
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Tiere und die Hitze

Die große Hitze ist da. Was können Sie tun, um es Ihrem Liebling leichter zu machen? Wir haben uns für die verschiedenen Tiere Gedanken gemacht. Hunde _L3B9302Gehen Sie nicht in der Mittagshitze spazieren. Verlegen Sie die Runden auf den frühen Morgen und den späten Abend.

  • Gehen Sie im Wald spazieren, der Asphalt wird so heiß, dass der Hund sich die Pfoten verbrühen kann.
  • Nehmen Sie Wasser zum Spaziergang mit und bieten es zwischendurch an.
  • Lassen Sie Ihren Hund im Haus seinen Platz selbst aussuchen. Sollte Ihre Wohnung sehr stark erhitzen, besorgen Sie sich eine Kühlmatte für Tiere.
  • Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Hund überhitzt sein könnte, machen Sie ihn nass. Hängen Sie keine nassen Handtücher über ihn, denn dann kann die Verdunstungskälte nicht entstehen.
  • Bereiten Sie Ihrem Liebling ein Eis zu, Sie finden dazu die unterschiedlichsten Rezepte im Internet.
  • Wenn Ihr Hund gerne schwimmt, gehen Sie mit ihm schwimmen. Trocknen Sie anschließend die Ohren gut, um Entzündungen vorzubeugen.
  • Und natürlich: Lassen Sie Ihren Hund nicht im Auto, auch nicht im Schatten.

Katzen

  • Die meisten Katze_L3B9212n werden sich der Hitze gemäß selbst versorgen. Sie suchen sich einen kühlen Platz für den Tag und werden vermutlich erst in der Nacht aktiv.
  • Wenn Sie aber mit Ihrer Katze zum Tierarzt müssen, achten Sie darauf, dass sie nicht überhitzt. Meiden Sie die Mittagszeit, fahren Sie, wenn möglich, klimatisiert.
  • Wenn Sie eine weiße Katze haben, kann diese vor allem an den Ohren einen Sonnenbrand bekommen. Cremen Sie die Ohren mit Sonnencreme ein, diese sollte parfümfrei sein und einen hohen Lichtschutzfaktor haben.
  • Animieren Sie Ihre Katze zum Trinken. Geben Sie beispielsweise einen Hauch Brühe ins Wasser oder geben Sie lauwarmes Wasser ins Feuchtfutter.

Heimtiere

  • Auch Kaninchen und Dwarf rabbit and Guinea Pigs, isolated on whiteMeerschweinchen leiden unter der Hitze. Sorgen Sie dafür, dass im Freilauf ausreichend Schattenplätze vorhanden sind.
  • Bei Wohnungshaltung lüften Sie morgens die Räume gut durch und lassen die Fenster während der Hitze geschlossen.
  • Stellen Sie Frischfutter und ausreichend Wasser zur Verfügung.
  • Schaffen Sie kühle Plätze durch nasse Handtücher auf dem Boden, die Ihr Tier nach Belieben aufsuchen kann. Alternativ können Sie Schalen mit feuchter Erde anbieten.
  • Kontrollieren Sie die Kaninchen, die zu Durchfall neigen, besonders gut. Fliegen sind sehr aktiv bei dem Wetter, ein Madenbefall ist dementsprechend schnell geschehen.
  • Wenn Sie eine Wohnung haben, die sich stark aufhitzt, fragen Sie Freunde, ob die Tiere während der Hitze eventuell woanders untergebracht werden können. Stress ist zwar nicht gut, aber Überhitzung deutlich schlechter.
  • Meiden Sie Tierarztbesuche, wenn diese nicht unbedingt notwendig sind.
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Die Zecken sind da!

Zecken

Montage__Mensch_und_Hund_300dpiDie Hitze ist da und mit ihm die größte Plage aller Hunde- und Katzenbesitzer: die Zecke.

Sie warten nur auf den nächsten Hund oder Katze, die durchs Gras streifen. Dann hält sich die Zecke am Fell fest, sticht und beginnt, Blut zu saugen. Und genau dabei können Krankheitserreger übertragen werden.

Doch wie schützen Sie Ihre Lieblinge vor der Gefahr? Welche Krankheiten gibt es überhaupt? Und wie gut sind die Mittel dagegen?

Unser Fazit vorab:

Wirksame Mittel gegen Zecken sind vor allem Halsbänder oder Spot Ons. Vielen Hundehaltern sind die Mittel zu chemielastig. Natürliche Alternativen gibt es so gut wie keine. Dementsprechend kann hier gewählt werden, ob man die Chemie in Kauf nimmt für ein geringeres Erkrankungsrisiko oder ob man auf Chemie verzichtet, dafür aber nach jedem Spaziergang den Hund auf Zecken absucht.

Unser Freigängerkater Murkel bekommt ein Spot-On, Kater Anton trägt ein Halsband und Praxispudel Odin nimmt eine Tablette gegen Flöhe und Zecken. Wir nutzen die gesamte Bandbreite und allen Tieren geht es dabei gut. Wenn wir im Wald unterwegs sind, nutzen wir Cepellent Tücher, mit denen wir uns vorher einreiben. Die helfen übrigens auch gegen Mücken und Bremsen. Und wenn eine Zecke nun doch sticht?

Hier finden Sie die Zusammenfassung der wichtigsten Informationen und Ergebnisse:

Krankheiten

Die häufigsten Erreger in Zecken sind in Deutschland Borreliose(2,6-5,6%, teilweise bis zu 30%)  und Anaplasmose-Erreger (2-5% aller Zecken).

Borreliose – Die Borreliose ist eine Bakterienerkrankung und wird durch den Biss der Zecke übertragen. In einigen Gebieten Deutschlands sind 30 bis 50 Prozent der Zecken mit dem Erreger infiziert. Die Übertragung der Borrelien erfolgt circa 48 Stunden nach Beginn des Zeckenbisses.

Klinische Symptome lassen sich nur schwer kategorisieren. Über einzelne Fieberschübe, allgemeine Lethargie, wechselnde Lahmheit bis hin zu kardialen oder neurologischen Symptomen sind viele Krankheitszeichen möglich.

Diagnostiziert wird eine Borreliose-Erkrankung durch eine Laboruntersuchung. Dazu wird dem Hund Blut abgenommen. Die positive Bestimmung auf Antikörper bedeutet jedoch nicht automatisch, dass der Hund erkrankt ist. Nur 5-10% von Hunden aus Borreliose-Gebieten zeigten Symptome, obwohl 75% seropositiv waren.

Die Erkrankung einer Borreliose wird mit einem Antibiotikum behandelt. Der Erreger kann nicht immer vollständig vernichtet werden, so dass die Symptome immer wieder aufflammen können.

Anaplasmose – Anaplasmose-Erreger sind Bakterien, die die weißen Blutkörperchen des Hundes zerstören. Etwas ein bis fünf Prozent der Zecken sind mit dem Erreger infiziert. Die Übertragung erfolgt nach circa 40-48 Stunden über den Speichel der Zecke.

Klinische Symptome treten etwa vier bis elf Tage nach Infektion auf. Symptome sind unter anderem hohes Fieber, Apathie, Futterverweigerung, Gelenkentzündungen und -schmerzen und viele weitere.

Diagnostiziert wird eine Anaplasmose-Erkrankung durch eine Laboruntersuchung des Blutes. Circa 20% der Hunde in Deutschland werden positiv auf Anaplasmose getestet, erkranken jedoch nicht. Behandelt wird der Hund mit einem Antibiotikum. Es kann vorkommen, dass ein Hund nicht geheilt werden kann, wenn sich die Bakterien ins Knochenmark zurückziehen. Dabei kann es jedoch auch vorkommen, dass die Krankheit nicht erneut aufflammt.

Babesiose – Die Erreger der Babesiose sind Einzeller. Sie kommen aus dem Süden Europas, sind mittlerweile jedoch auch in unseren Regionen zu finden. Circa 0,5% der Zecken tragen den Erreger in sich. Die Übertragung dauert in der Regel 48-72 Stunden.

Klinische Symptome sind vor allem sehr hohes Fieber. Durch den Zerfall roter Blut kann sich der Urin auffällig rotbraun färben. Der akute Zustand geht über in einen chronischen Zustand, bei dem sich weitere Symptome zeigen können wie Apathie oder Fieber.

Diagnostiert wird eine Babesiose-Erkrankung durch einen Atikörpertitertest des Blutes. Zu Beginn der Erkrankung sollte zudem eine PCR durchgeführt werden, das im Labor durchgeführt wird.

 Getestete Zeckenmittel

Im Handel finden sich diverse Mittel, die eine hohe Wirksamkeit gegen Zecken versprechen. Die aktuellsten Tests sind aus 2003 und 2008. Dies mag zu alt erscheinen, doch dauert zum einen Forschung neuer Mittel lange, zum anderen sind die Wirkstoffe oft gleich geblieben, so dass die Tests weiterhin Gültigkeit haben.

Sprays – 2003 bekam das Taoasis Floh-Zecken-Stop-Spray die Note „befriedigend“. Die Wirksamkeit war jedoch eingeschränkt und es riecht sehr intensiv. 2008 schafften vier Sprays die Bestnote „befriedigend“, das waren folgende: „Quartett Anti Zecke Hautspray“, „Anti Brumm Naturel“, „Autan Family Care“ und „Anti Brumm Forte“. Alle anderen Sprays bekamen die Noten „ausreichend“ und schlechter.

Lotionen – Lotionen wurden nur 2003 getestet. Nur eine erhielt die Note „befriedigend“, das war „Autan Active“. Alle anderen erhielten als beste Note ein „mangelhaft“.

Shampoo – Es wurde ein Shampoo in 2003 getestet, das war „Zedan Neemöl“. Es erhielt die Note „ausreichend“, bietet jedoch keinen zufriedenstellen Schutz.

Halsbänder – 2003 schafften fünf Halsbänder die Note „befriedigend“: „Preventic Halsband für große Hunde“, „Bolfo Flohschutzband für große Hunde“, „Gimborn Ungezieferhalsband für Hunde“, „Pitti Ungezieferband für Hunde 65 cm“ und „Vitakraft Antiparasit-Halsband 60 cm“. Die ersten beiden Halsbänder schützen laut Test gut vor Zecken. Danach ist die Wirksamkeit eingeschränkt.

Tropfen/Spot-Ons – Zwei bekamen 2003 die Note „befriedigend“, boten aber einen guten Schutz gegen Zecken: „Exspot“ und „Frontline“. Ausreichend getestet wurde „Petvital Verminex“, das jedoch keinen zufriedenstellenden Schutz bot.

Anhänger – Darüber hinaus gibt es Mittel, die von Stiftung Warentest als „Hokuspokus Fidibus“ bezeichnet wurden. z.B. Specht Bio-Pharma „Antibio tic-clip“. Die Metallplakette fiel im Test komplett durch. Ebenso schlecht wurde der batteriebetriebene Bernina Floh- und Zeckenschreck getestet. Durchgefallen im Test ist ebenso die Antiparasitenplakette „CatanDog´s“ von Prisma.

Hausmittel – Lein- oder Zitronenöl wirken nicht, vereinzelt zeigt Lavendelöl eine geringe Wirkung. In einer Studie von „Jugend forscht“ hat sich die Wirkung von Schwarzkümmelöl gegen Zecken gezeigt.

Bernsteinketten – Es gibt bisher keine Tests zur Wirksamkeit von Bernsteinketten. Hier gibt es lediglich Meinungen für die Pro- und die Kontraseite.

Die Zecke richtig entfernen

Wenn aller Mittel zum Trotz doch eine Zecke angebissen hat, können Sie diese leicht selbst entfernen. Wichtig ist hierbei jedoch, dass Sie dies möglichst schnell nach dem Biss tun.

Wie gehen Sie nun vor?

Nehmen Sie sich eine Pinzette oder am besten ein Zeckenwerkzeug wie eine Pinzette, eine Zeckenkarte oder Ähnliches. Wenn Sie nichts davon zur Hand haben, geht es auch mit den Fingern.

Fassen Sie die Zecke möglichst weit unten, so nah an der Haut oder dem Fell, wie es geht. Drehen Sie die Zecke vorsichtig raus. Wenn Sie nur Ihre Finger haben, ziehen Sie vorsichtig und kontrolliert.

Überprüfen Sie dann, ob Sie die Zecke vollständig entfernt haben. Das können Sie daran erkennen, dass sich vorne an der Zecke die Bisswerkzeuge befinden. Wenn Sie aus Versehen den Kopf, bzw. die Bisswerkzeuge drin gelassen haben, stellt das im ersten Moment kein Problem dar. Beobachten Sie die Stelle die nächsten zwei bis drei Tage. Erst wenn diese rot wird und anschwillt, sollten Sie den Arzt aufsuchen. Die Stelle hat sich dann entzündet und Sie werden bei Ihrem Tierarzt etwas gegen die Entzündung erhalten. Die Bisswerkzeuge lösen sich jedoch von alleine auf.

 Zunm Vergrößern anklicken:Zeckenentfernung_mit_Zeckenzange_300dpi Zeckenentfernung_mit_Zecken-Lasso_300dpi

Zeckenentfernung_mit_den_Fingern_300dpi

Zeckenentfernung_mit_Zeckenkarte_300dpi

Zeckenentfernung_mit_einer_Pinzette_300dpi

(Alle Abbildung entnommen: www.zecken.de, Pfizer)

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